Motivation

Die Idee, mich als Coach für Trauernde selbständig zu machen, erwachte während meiner vorherigen Tätigkeit in einer Kinder- und Jugendklinik, in der ich Eltern und  Geschwister von Kindern mit unheilbaren Krankheiten begleitet habe. 

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Nach unserem Umzug nach Münster (meinen Mann begleitend) bin ich eher spontan auf die erwähnte Stelle gestoßen; obwohl ich eher in Organisations- und Personalpsychologie gesucht hatte, hat mich diese sofort angesprochen. So hat mich also ein Blick in die Stellenangebote mit Schwerpunkt klinischer Psychologie zu dem geführt, was ich mit ganzer Überzeugung nun mache. Damit schließt sich auch ein Kreis zu meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten (Projekte in Altersheimen, Gestaltung von Ferien mit behinderten Kindern und Jugendlichen, Supervision von Mitarbeitern in der Senioren-Betreuung), sowie zu meiner kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Lebens- und Glaubensfragen.

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Bis zur Geburt meiner Tochter arbeitete ich in jener Kinder- und Jugendklinik. Die Erfahrung, Leben zu spenden und Mutter zu werden, ist ein wesentlicher Meilenstein in meinem Leben. Seitdem betrachte ich unsere Existenz aus einer ergänzenden Perspektive. Auch der Wunsch, meine Rolle als Mutter weiterhin im Einklang mit meiner Familie zu füllen, hat mich zur Freiberuflichkeit bewegt.

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In meiner letzten Arbeitsstelle (Palliativversorgung) habe ich viele intensive Begegnungen erlebt, die mich in meiner Motivation bestärkt haben, mich dem Thema Trauer mehr zu widmen und nicht nur präventive, sondern auch nachsorgende Trauerbegleitung anzubieten. Weil Tod, Verlusterfahrungen und Trauer zum Leben gehören, widme ich mich diesen Facetten des Lebens seit 2007 mit wachsender Neugierde und Begeisterung.